KI-GLOSSAR

Data Lake / Lakehouse

Data Lake und Lakehouse sind moderne Speicher für alle Arten von Daten — strukturiert wie unstrukturiert. Sie bilden die Grundlage für Analytics, Machine Learning und KI. Das Lakehouse-Konzept kombiniert die Flexibilität eines Data Lake mit der Konsistenz eines Data Warehouse.

 

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Kernbausteine
Storage, Katalog, Compute, Governance

5

Plattformen
Fabric, Databricks, Snowflake & Co.

3

Datenarten
strukturiert, semi- und unstrukturiert

8

Wochen
bis zum ersten Lakehouse

Warum Data Lakes und Lakehouses relevant sind

Klassische Data Warehouses stoßen an Grenzen: zu langsam bei großen Datenmengen, zu unflexibel für unstrukturierte Daten (Bilder, Logs, Videos), zu teuer für explorative Analysen. Data Lakes und Lakehouses schließen diese Lücke — und werden zur Basis für KI und moderne BI.

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Alle Daten an einem Ort

Strukturiert, semi- und unstrukturiert — im gleichen Speicher, nicht in Silos.

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Kostengünstig skalierbar

Object Storage ist deutlich günstiger als klassische Warehouse-Datenbanken.

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Grundlage für KI

Deep Learning und generative KI brauchen unstrukturierte Daten — der Lake liefert.

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Flexible Analysen

SQL, Python, Spark — auf denselben Daten, je nach Anwendungsfall.

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Zukunftssicher

Offene Formate wie Delta, Iceberg und Parquet — kein Vendor-Lock-in.

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Real-Time-fähig

Streaming und Batch in einer Architektur — moderne Data-Pipelines.

Was ist ein Data Lake / Lakehouse?

Ein Data Lake ist ein zentraler Speicher für große Mengen an Rohdaten — in ihrem ursprünglichen Format. Anders als ein Data Warehouse werden Daten nicht vorab strukturiert, sondern erst bei der Nutzung interpretiert (schema-on-read).

Ein Lakehouse kombiniert die Flexibilität eines Data Lake mit den Struktur- und Konsistenz-Features eines Data Warehouse. Moderne Formate wie Delta Lake, Apache Iceberg oder Apache Hudi machen ACID-Transaktionen und Schema-Evolution im Lake möglich.

Typische Plattformen: Microsoft Fabric (mit OneLake als Lakehouse-Fundament), Databricks (Delta Lakehouse-Konzept), Snowflake (Data Cloud mit Lakehouse-Features) sowie native Cloud-Angebote von AWS (S3 + Glue) und Google (BigQuery + Cloud Storage).

Für den Mittelstand sind Lakehouses die logische Weiterentwicklung des Data Warehouse — flexibler, günstiger und KI-ready. Der Umstieg lohnt sich fast immer.

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Kern-Konzepte in Lakehouse-Architekturen

Ein modernes Lakehouse nutzt bewährte Konzepte. Diese acht sind besonders wichtig:

Medaillon-Architektur

Bronze (Roh), Silver (bereinigt), Gold (business-ready) — bewährtes Muster.

Delta Lake

Databricks-Format mit ACID-Transaktionen — de-facto-Standard für viele Kunden.

Apache Iceberg

Vendor-neutrales Format — von Snowflake, Databricks, AWS und mehr unterstützt.

OneLake

Microsoft Fabric-Fundament — ein Lake für alle Fabric-Workloads.

Photon / Spark

Compute-Engines für schnelle Abfragen auf großen Daten.

Unity Catalog

Zentraler Katalog in Databricks — Tables, Volumes, Governance.

Streaming & Batch

Kafka, Event Hub, Autoloader — Real-Time-Daten im Lakehouse.

ML & MLOps im Lake

Trainingsdaten und Features direkt am Speicherort — keine Kopien.

Best Practices für Lakehouse-Projekte

Diese sechs Prinzipien machen den Unterschied:

  • Medaillon-Architektur einführen: Bronze/Silver/Gold — klar getrennte Qualitätsstufen.
  • Offene Formate wählen: Delta oder Iceberg — Vendor-Lock-in vermeiden.
  • Governance früh aufsetzen: Rollen, Rechte und Lineage — nicht nachträglich.
  • Streaming einplanen: Auch wenn erst Batch — Streaming-Ready bauen.
  • Kostenkontrolle: Compute skalierbar aber ohne Kontrolle wird schnell teuer — Alerts einrichten.
  • Data Contracts: Zwischen Datenlieferant und -konsument klare Verträge — Qualität explizit.
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Ansatz 1

Data Warehouse

Strukturierte Daten in Datenbank. Optimiert für BI, teurer, weniger flexibel. Für klassisches Reporting.

Klassisch

Ansatz 2

Data Lake

Alle Daten in Object Storage. Günstig und flexibel, aber ohne strukturelle Garantien. Für explorative Analysen.

Flexibel

Ansatz 3

Lakehouse

Best of Both. Delta/Iceberg-Formate mit ACID im Lake. Der moderne Standard für BI + ML.

Standard

Häufige Fehler bei Lakehouse-Projekten

Diese Fallstricke sehen wir häufig:

  • Data Swamp: Ohne Governance verwahrlost der Lake — niemand findet oder vertraut den Daten.
  • Keine Zonen: Bronze/Silver/Gold nicht getrennt — Rohdaten landen in Reports.
  • Klein-teilige Files: Millionen winziger Dateien machen jede Abfrage langsam — Optimize regelmäßig.
  • Falsches Format: CSV oder JSON statt Parquet/Delta — schlechte Performance und Kosten.
  • Kein Metadaten-Katalog: Ohne Katalog kein Findbarkeitspfad — Nutzung bleibt niedrig.

Data Lake vs. Data Warehouse vs. Lakehouse

Drei Speicher-Ansätze mit klaren Stärken:

  • Data Lake: Rohdaten in allen Formaten. Flexibel und günstig — aber ohne strukturelle Garantien.
  • Data Warehouse: Strukturierte Daten mit ACID-Garantien. Optimiert für BI-Abfragen — teurer, weniger flexibel.
  • Lakehouse: Kombination beider Welten. Flexibilität + Struktur — der moderne Standard.
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Häufige Fragen zu Data Lake & Lakehouse

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Als Daten- und KI-Partner für den Mittelstand bauen wir Ihr Lakehouse pragmatisch auf — Fabric, Databricks oder Snowflake — mit Fokus auf Business-Nutzen.

Was wir dazu anbieten

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