Digitalisierung in der Logistik

Von der Telematik-Plattform bis zur Supply-Chain-Integration: Maßgeschneiderte digitale Lösungen für Transport und Logistik.

Digitalisierung in der Logistik von prodot

Was bedeutet Digitalisierung in der Logistik?

Die Logistik ist das Rückgrat moderner Wirtschaft. Gleichzeitig ist sie eine der Branchen, in der Digitalisierung über Wettbewerb und Wachstum entscheidet: Wer Sendungen in Echtzeit trackt, Routen KI-gestützt optimiert und seine Flotte über eine einheitliche Plattform steuert, arbeitet effizienter und günstiger als Wettbewerber, die das nicht tun.

Digitalisierung in der Logistik bedeutet konkret: Fahrzeuge, Lager und Lieferketten werden vernetzt. Transportdaten fließen automatisiert in ERP-Systeme. Wartungsbedarf wird vorausschauend erkannt, bevor ein Ausfall die Tourenplanung trifft. Und Kunden erhalten über digitale Portale Echtzeit-Transparenz über ihre Sendungen.

prodot entwickelt seit über 25 Jahren maßgeschneiderte Softwarelösungen für Mittelstand und Konzerne. Für Transport- und Logistikunternehmen bedeutet das: Telematik-Plattformen, IoT-Lösungen, Flottenmanagement-Software und ERP-Integrationen, entwickelt und betrieben auf Basis moderner Cloud-Technologien wie Microsoft Azure.

Der Status quo: Digitalisierungsparadox in der Logistik

Die BVL-Studie „Trends und Strategien" 2025 zeichnet ein ernüchterndes Bild: Nur 30,7 Prozent der befragten Logistikunternehmen sehen ihren Digitalisierungsstand als hoch oder sehr hoch an. Dabei steht Digitalisierung bei nahezu allen Unternehmen ganz oben auf der Agenda: Cybersicherheit und Digitalisierung der Geschäftsprozesse sind laut BVL die Top-Trends der Branche. Die Lücke zwischen Anspruch und Umsetzung ist erheblich.

Das Muster ist branchenweit bekannt: Pilotprojekte entstehen, scheitern an der Skalierung oder verschwinden in Abteilungssilos. Was fehlt, ist nicht Technologie, sondern ein klarer Plan und ein Partner, der den Weg von der Idee bis zum produktiven Betrieb mitgeht.

 

Die größten Digitalisierungsherausforderungen in der Logistik

Logistikunternehmen stehen vor spezifischen Hürden, die Digitalisierungsprojekte komplizierter machen als in anderen Branchen: dezentrale Strukturen, heterogene Fuhrparks, Echtzeitanforderungen und ein enormer Kostendruck, der wenig Spielraum für aufwändige Einführungsprojekte lässt.

Die typischen Herausforderungen:

Daten aus vielen Quellen, keine gemeinsame Basis. Telematik-Systeme verschiedener Hersteller, unterschiedliche Fahrzeuggenerationen und gewachsene IT-Landschaften erzeugen isolierte Dateninseln. Ein übergreifendes Bild über Flotte, Touren und Auslastung fehlt.

Medienbrüche zwischen Fahrer, Disposition und ERP. Lieferdaten, Fahrtzeiten und Verbrauchswerte werden erfasst, aber manuell ins System übertragen. Das kostet Zeit, erzeugt Fehler und verzögert das Controlling.

Keine Transparenz über den Zustand der Flotte. Wartungsintervalle werden nach festen Plänen eingehalten, nicht nach tatsächlichem Bedarf. Ungeplante Ausfälle treffen die Tourenplanung unvorbereitet.

Compliance und Dokumentationspflichten. Fahrtenschreiber, Gefahrguttransporte, Fahrzeiten und Lenk- und Ruhezeiten müssen lückenlos dokumentiert sein. Manuelle Prozesse machen das fehleranfällig und prüfungsaufwändig.

Kunden erwarten Echtzeit-Transparenz. Sendungsverfolgung in Echtzeit ist heute Standard. Logistikdienstleister, die das nicht liefern, verlieren Aufträge an Anbieter, die es können.

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Die wichtigsten Digitalisierungsfelder in der Logistik

Digitale Transformation in der Logistik entfaltet dort den größten Nutzen, wo sie direkt in operative Prozesse eingreift.

Telematik-Plattformen und Flottenmanagement. Eine zentrale Plattform aggregiert Daten aus verschiedenen Telematik-Systemen herstellerunabhängig in einer einheitlichen Oberfläche. Echtzeit-Ortung, Auslastungsübersicht, Fahrerverhalten und Verbrauchswerte stehen auf Knopfdruck zur Verfügung.

IoT und Condition Monitoring für Fahrzeuge und Lager. Sensoren an Fahrzeugen und in Lageranlagen liefern kontinuierlich Betriebsdaten: Reifendruck, Motortemperatur, Laderaumbedingungen, Lagertemperaturen. Abweichungen werden automatisch gemeldet, bevor sie zum Problem werden.

Predictive Maintenance für Flotten. Statt nach festen Intervallen in die Werkstatt zu fahren, erkennt die Lösung den tatsächlichen Wartungsbedarf auf Basis von Fahrzeugdaten. Das reduziert ungeplante Ausfälle und senkt Instandhaltungskosten.

ERP-Integration und automatisierter Datentransfer. Transportdaten, Verbrauchswerte und Fahrtenprotokolle fließen automatisiert in SAP oder andere ERP-Systeme. Wartungsaufträge, Kostenstellen und Abrechnungen werden ohne manuelle Zwischenschritte ausgelöst.

Driver Scoring und Fahrerportale. Individuell konfigurierbare Bewertungssysteme analysieren Fahrstil, Bremsverhalten und Geschwindigkeitsprofil auf Basis von Fahrzeug- und Einsatzprofilen. Das senkt nachweislich Kraftstoffverbrauch und Reparaturkosten und schafft Transparenz für Fahrer und Disponenten.

Compliance-Portale und Dokumentation. Gefahrgutnachweise, Lenk- und Ruhezeiten sowie Fahrtdokumentation werden automatisiert erfasst und aufbereitet. Betriebliche Prüfungen und behördliche Anfragen lassen sich damit schnell und revisionssicher beantworten.

Kundenportale und Sendungsverfolgung. Verlader und Empfänger erhalten über Self-Service-Portale Echtzeit-Zugriff auf Sendungsstatus, Lieferhistorie und Dokumente. Das entlastet den Kundendienst und erhöht die Kundenzufriedenheit.

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Referenz: Modulare Telematik-Plattform für Kienzle Automotive

Wie Digitalisierung in der Logistik konkret aussieht, zeigt das Projekt, das prodot für Kienzle Automotive umgesetzt hat.

Kienzle Automotive ist einer der führenden Anbieter von Telematik- und Tachographenlösungen für mehr als 10.000 Kunden in Transport und Logistik. Das Unternehmen wollte seinen Kunden eine mandantenfähige, hochverfügbare Telematik-Plattform in der Cloud bereitstellen, die Daten aus beliebigen Telematik-Systemen herstellerunabhängig auswertet und darauf aufbauend Mehrwertdienste liefert.

prodot hat diese Plattform auf Basis von Microsoft Azure entwickelt: skalierbar, ausfallsicher und offen für beliebige Telematik-Quellen. Die Plattform wertet Daten und Ereignisse in Echtzeit aus und stellt sie als Reports bereit oder löst automatisch Folgeprozesse aus.

Zwei Kernmodule der Plattform:

  • Alarm-Portal für Gefahrgut- und Spezialtransporte. Alle relevanten Informationsquellen werden automatisch ausgelesen, aggregiert und in Echtzeit ausgewertet. Konfigurierbaren Regeln sorgen dafür, dass Disponenten sofort informiert werden, wenn Fahrverhalten oder Fahrzeugzustand von den definierten Parametern abweichen.

  • Driver Scoring. Das Bewertungssystem analysiert Fahrstil und Verbrauchsverhalten auf Basis individueller Fahrzeug- und Einsatzprofile. Fahrer sehen ihren persönlichen Score jederzeit in einer eigenen App. Das Ergebnis: nachweislich sinkender Kraftstoffverbrauch und optimierte Instandhaltungskosten.

Die Plattform läuft vollständig in der Microsoft Azure Cloud und ist mandantenfähig ausgelegt, sodass Kienzle neue Kunden und Telematik-Quellen ohne Systemumbau integrieren kann.

Jetzt mehr zur Success Story mit Kienzle erfahren.

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Warum prodot der richtige Partner für Digitalisierung in der Logistik ist

Digitalisierungsprojekte in der Logistik scheitern selten an der Technologie. Sie scheitern, wenn Systeme nicht herstellerunabhängig integrieren, wenn Echtzeitanforderungen unterschätzt werden oder wenn Lösungen nach dem Go-live niemand betreibt.

Wir integrieren herstellerunabhängig. Telematik-Landschaften in Logistikunternehmen sind heterogen. Unterschiedliche Fahrzeuggenerationen, verschiedene Systeme und gewachsene IT-Strukturen sind der Ausgangspunkt. Wir entwickeln Plattformen, die über offene Standards wie REST-API, OPC-UA und MQTT an beliebige Quellen angebunden werden können.

Wir verstehen Compliance-Anforderungen. Gefahrgutnachweise, Fahrtenschreiber-Daten und Lenk- und Ruhezeitvorgaben sind in der Logistik nicht optional. Unsere Lösungen dokumentieren lückenlos und revisionssicher.

Wir bauen auf Microsoft Azure. Als langjähriger Microsoft-Partner entwickeln und betreiben wir skalierbare Cloud-Lösungen mit automatischer Lastverteilung und hoher Verfügbarkeit. Das ist in der Logistik mit ihren Echtzeitanforderungen kein Detail, sondern Grundvoraussetzung.

Wir liefern Transparenz, die entscheidungsrelevant ist. Unsere Lösungen liefern nicht einfach mehr Daten, sondern die richtigen Daten: aufbereitet für Disponenten, Fuhrparkleiter und die Unternehmensführung.

Wir begleiten end-to-end. Von der Anforderungsanalyse über Entwicklung und Integration bis zum laufenden Betrieb kommt alles aus einer Hand. Kein Weitergeben an Subunternehmer, keine Verantwortungslücken beim Go-live.

Fazit: Digitalisierung in der Logistik ist kein Pilotprojekt

Nur 30,7 Prozent der Logistikunternehmen bewerten ihren eigenen Digitalisierungsstand als hoch oder sehr hoch – obwohl kaum ein Unternehmen das Thema ignoriert. Der Unterschied liegt nicht in der Technologie, sondern in der Umsetzungsqualität: einem klaren ersten Use Case, einer Plattform, die mit den Anforderungen wächst, und einem Partner, der den Weg bis in den produktiven Betrieb mitgeht.

Logistikunternehmen, die jetzt handeln, sichern sich messbare Vorteile: niedrigere Betriebskosten, höhere Flottenverfügbarkeit, bessere Compliance und die Fähigkeit, ihren Kunden die Transparenz zu liefern, die sie heute erwarten. prodot begleitet diesen Weg mit technischer Tiefe, Branchenerfahrung und dem Anspruch, Lösungen zu entwickeln, die im Logistikalltag wirklich funktionieren.

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